Segelferien

Obwohl mir bei dem Gedanken mit den Kindern auf Wasser zu sein, nicht ganz wohl war, entschieden wir uns für eine Woche auf dem Segelboot eines Bekannten. Hier muss ich noch erwähnen, dass ich bis dahin wirklich keine Ahnung vom Segeln hatte. Mein Mann hingegen hat die Segelprüfung schon vor ein paar Jahren gemacht.

Als erstes mussten gute Schwimmwesten für unsere Kinder her. Die  waren extrem teuer und wir mussten 3 mal leer Schlucken, aber Sicherheit geht vor. (Secumar Schwimmwesten) Uns war wichtig, dass sich die Kinder wohl fühlen und sich auf dem Boot gut bewegen können. Wir hatten bereits Badeschwimmwesten, diese sind aber nicht so angenehm, wenn man sie andauernd tragen muss. Beim Baden erfüllen sie dafür ihren Zweck sehr gut. 

Eine Woche zuvor habe ich mich mit div. Knoten vertraut gemacht, dann konnte es losgehen. Ich war schon ein bisschen nervös, ob ich die Knoten in der Hektik des Anlegens auch noch umsetzten kann und ob sie dann auch halten...

Es hat aber zum Glück mehr oder weniger alles geklappt und ich war nach einer Woche auch gar nicht mehr soooo nervös. :-)

Naja, zum Glück waren die Boots-Nachbarn immer sehr freundlich und haben uns Anfängern gerne gezeigt wie's geht und geholfen, wenn wir ratlos waren. Darüber war ich wirklich sehr dankbar und ich glaube auch mein Mann war ab und zu froh, dass die Leute uns so lieb auf manche Sachen hingewiesen haben. Zum Beispiel wenn die Leinen mal nicht richtig befestigt waren... 

 

Ich war überrascht wie viele Leute auf dem Bodensee im Sommer unterwegs sind. An manchen Anlegestellen waren wir froh, überhaupt noch ein Plätzchen zu finden.

Für mich war es ein aufregendes Abenteuer und es kommt dem campen sehr nahe, nur eben dass man von Wasser umgeben ist und in den Schlaf geschaukelt wird. Als in einer Nacht ein Gewitter vorbeizog, war mir das Schaukeln dann doch ein bisschen zu heftig und meine Augen blieben offen bis sich der Sturm legte. 

 

 Schlussendlich war das reine Segeln für unsere Kinder jedoch eher langweilig. Auf dem Segelboot hatten sie viel zu wenig Möglichkeiten sich richtig zu bewegen. Wir sind darum nur kleine Stecken gesegelt. Unsere Kinder waren sehr dankbar, dass sie sich immer wieder auf Spielplätzen austoben konnten. 

 

Unsere Sommerferien haben wir in Segeln und Wandern aufgeteilt  (siehe Wandern in Wildhaus) 

Eine tolle Erfahrung war es dennoch und wir werden es sicher wieder einmal probieren, wenn die Kinder vielleicht ein bisschen grösser sind und sich mehr für Wind und Wasser interessieren.

 

🙂

  • eine super Erfahrung, mal ein bisschen andere Ferien
  • sehr gemütliches Reisen und man hat alles dabei
  • Secumar Schwimmwesten

 

😐

  • Jemand muss die Segelprüfung haben, sonst wird es schwierig

 

🙁

  • während dem Segeln ist es für kleine Kinder eher langweilig